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Abtsweihe von Dom Josef am Hochfest der Heiligen Gründeräbte des Zisterzienserordens Robert, Alberich und Stephan am 26. Januar 2007
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Abt Dom Josef und der Aachener Weihbischof Karl Borsch
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Abtsweihe von Dom Josef am Hochfest der Heiligen Gründeräbte des
Zisterzienserordens Robert, Alberich und Stephan am 26. Januar 2007

Die Kirche kennt eine besondere Segnung der Äbte. Nachdem sich ein Kloster einen neuen Abt gewählt hat, bekommt dieser in der Weiheliturgie den Ring als Zeichen der Treue und der Bindung, den Stab als Zeichen des Hirtenamtes, und die Mitra überreicht. Symbolisch erhält er auch die Regel des heiligen Benedikt, nach der zu leben er sich verpflichtet hat und die zu beachten er seine Mitbrüder anleiten soll.

Am 24. November 2006 hatte der Konvent der Abtei Mariawald Dom Josef zum neunten Abt der Abtei Mariawald gewählt. Weihbischof Karl Borsch spendete am Freitag, dem 26. Januar 2007 um 10.00 Uhr in der Abteikirche Maria Wald Dom Josef die Abtsweihe.

Der Bischof übergab dem neugewählten Abt den Hirtenstab mit den Worten: "Empfangen Sie den Stab, das Zeichen Ihres Hirtenamtes. Tragen Sie Sorge für Ihre Brüder, die Ihnen anvertraut sind und für die Sie einst Rechenschaft ablegen müssen."

Nachdem der neue Abt einem Altardiener den Stab übergeben hatte, empfing er den Friedensgruß zuerst vom Bischof, dann von allen anwesenden Äbten, anschließend von den Angehörigen seines Klosters und zuletzt von den anwesenden Priestern.

Der neue Abt mit dem Regionaldekan von Düren, von Danwitz. Diakon Jackels und der frühere Prior von Mariawald, Franziskus Heeremann, teilten die Kommunion in beiderlei Gestalten aus. Communio: Ich habe Euch aus der Welt erwählt, damit Ihr hingeht und Frucht bringt und Eure Frucht bleibt.

Nach dem Gebet: "Vater im Himmel, wir haben in Ehrfurcht die göttlichen Geheimnisse empfangen und bitten Dich für den neugeweihten Abt und die Mönche dieses Klosters, die sich Dir durch die heiligen Gelübde geschenkt haben. Entzünde in ihnen das Feuer des Heiligen Geistes und verbinde sie zur ewigen Gemeinschaft mit Deinem Sohne, der mit Dir lebt und herrscht in Ewigkeit. Amen" erfolgte die Ansprache des neugeweihten Abtes und anschließend der Schlußsegen.

Der Abt, der würdig ist, dem Kloster vorzustehen, bleibe sich stets bewußt, wie er genannt wird, er mache den Namen Oberer durch seine Taten wahr. Er gilt nämlich im Kloster als Stellvertreter Christi, redet man ihn doch mit dessen Namen an, wie es beim Apostel heißt: "Ihr habt den Geist empfangen, der Euch zu Söhnen macht, den Geist, in dem wir rufen: Abba, Vater!" (Aus der Regel des heiligen Benedikt Kap. 2, 1-3)

MANETE IN ME - Bleibet in mir (Joh. 15,4) ist der Wahlspruch des Abtes
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