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Mariawalder Büchertisch
Am
Samstag dem 1.9.2018 von 11:00 bis 17:00 Uhr
und am
Sonntag dem 2.9.2018 von 11:30 bis 17:00 Uhr

wird für Bücherfreunde wieder der „Mariawalder Büchertisch“ gedeckt.

Gegen Spende werden antiquarische Bücher abgegeben, zum Teil aus alten Klosterbeständen aber auch aus Nachlässen und Stiftungen von Freunden und Förderern der Abtei Mariawald.

Die Mönche der Abtei und der Verein der Freunde und Förderer der Abtei Mariawald e.V. laden Sie herzlich ein.
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Information zur Situation von Mariawald
Fehlinformationen und Gerüchte haben zu einiger Verwirrung geführt. Täglich gehen in der Abtei Anfragen ein, ob die Mönche noch da seien, ob die Kirche noch offen sei, ob die Gottesdienste noch gefeiert würden, ob der Klosterladen und die Gaststätte noch geöffnet hätten.

Die Situation ist folgende:

Zwar müssen die Mönche, wie bekannt, in diesem Jahr Mariawald verlassen – so hat es die zuständige Römische Kongregation angeordnet – , aber unabhängig davon werden die Betriebe (Gaststätte, Klosterladen und Likörmanufaktur) weitergeführt. Klostergaststätte und Klosterladen sind zu den gewohnten Öffnungszeiten täglich geöffnet, kein Arbeitsplatz ist gefährdet.

Noch (Stand Juni 2018) sind die Mönche hier, die Gottesdienste finden wie gewohnt statt. Sollte sich an den Gottesdienstzeiten etwas ändern, so wird dies rechtzeitig auf der Internetseite des Klosters und im Schaukasten vor der Kirche angekündigt. [Es ist allerdings möglich, dass die Stundengebete nicht immer gesungen, sondern nur still gebetet werden.]

Für die älteren und pflegebedürftigen Mönche wird gesorgt; sie werden anderswo eine Bleibe finden, evtl. in einem Haus, das ihnen die Möglichkeit gibt, als kleine Gemeinschaft weiterhin ein mönchisch geprägtes Leben zu führen. Die jüngeren Mönche, zu denen auch Dom Josef gehört, sind auf der Suche nach einem Kloster, in dem sie ein Leben gemäß ihrer Berufung fortsetzen können.

Was Mariawald selbst betrifft, so sind alle Verantwortlichen fest entschlossen, Mariawald als geistlichen Ort zu erhalten. Es gibt verschiedene Interessenten, die in diesem Sinne für und in Mariawald tätig sein wollen. So besteht also die berechtigte Hoffnung, dass Mariawald auch in Zukunft ein geheiligter Ort der Liebe zu Gott und zu Maria sein wird.
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Pater Pius verstorben
Am Mittwoch, den 23. Mai 2018 um 15:00 Uhr ist unser Professmönch Pater Pius im Kreiskrankenhaus Mechernich verstorben.

Pater Pius, mit bürgerlichem Namen Martin Hans, wurde am 27.10.1932 in Gronig (Saarland) geboren. Nach dem Besuch des Gymnasiums in St. Wendel und kurzer Berufstätigkeit trat er mit 22 Jahren am 25.4.1955 in Mariawald ein, ein Monat später am 22.5. folgte die Einkleidung und am 30. Mai des Jahres 1957 die Einfache Profess. Die Feierliche Profess legte er am 8. September 1960 am Festtag Mariä Geburt ab.

Er studierte in Rom Theologie und empfing am 20. August 1962, dem Festtag des Heiligen Bernhard von Clairvaux, die Priesterweihe.

In Mariawald erfüllte er viele Aufgaben, unter anderem als Novizenmeister und Cellerar. Handwerklich begabt konnte man ihn für jede Arbeit einsetzen. Die letzten 22 Jahre seines Lebens war er Hausgeistlicher (Rektor) in der Trappistinnenabtei Maria Frieden in Dahlem. Er lebte dort wie ein Einsiedler und betreute die Schwestern durch die tägliche Eucharistiefeier, durch Beichte, Krankensalbung, wöchentliche Vorträge und Vieles mehr. Er war ein durch und durch redlicher Mensch, überaus treu und diskret und sehr belesen. Als Beichtvater wurde er von vielen Menschen geschätzt und verehrt. Sein Gebetsleben zeigte Intensität, Authentizität und Ausdauer.

Gemeinsam mit den Schwestern von Maria Frieden sind wir überzeugt, dass er dem Herzen Gottes sehr nahe stand und ein wahrer Mönch, Priester und Nachfolger Christi war.

Das Requiem unter Leitung von Dom Bernardus Peeters OCSO, Tilburg, und die anschließende Beerdigung fanden am Samstag, den 26.5.2018, in der Abtei Maria Frieden statt.

R.i.p.
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Bruder Jordan verstorben
Mariawald, den 5. 4. 2018

Bruder Jordan, mit bürgerlichem Namen Wilhelm Brink, wurde am 8. August 1924 geboren. Mit 26 Jahren trat er in die Abtei Mariawald ein und wurde dort am 3. 2. 1952 als Novize eingekleidet.

Am 8. 12. 1954 legte Bruder Jordan die Einfache Profess ab, drei Jahre später am 15. 12. 1957 die Feierliche Profess.
Bruder Jordan arbeitete lange Jahre in der Landwirtschaft der Abtei. Zudem war er der Schreiner des Klosters mit eigener Werkstatt. Noch mit über 80 Jahren arbeitete er gerne dort. Auch bei der Herstellung des Klosterlikörs wirkte er bis ins hohe Alter mit.

Einen besonderen Ruf erwarb er sich durch Fachkenntnis und seine Erfolge in der Mariawalder Pferdezucht. So saß der Springchampion Ludger Beerbaum bei der Olympiade in Atlanta auf einem Pferd der Mariawalder Zucht. - Die Pferdezucht musste 2012 beendet werden.

Seit 2015, nunmehr 90-jährig, war Bruder Jordan pflegebedürftig. Nach mehreren Stürzen war er auf den Rollstuhl angewiesen. In der vergangenen Karwoche musste Bruder Jordan zu stationärer Behandlung in ein Krankenhaus. Zurück in Mariawald, starb er am Donnerstag der Osterwoche, dem 5. April 2018, versehen mit den Sterbesakramenten der Heiligen Kirche, gegen 3.30 Uhr.

Bruder Jordan war ein Mann, der sich in größter Treue um ein monastisches Leben bemüht hat. In seiner Liebe zur Liturgie war er für alle ein außerordentliches Vorbild. Solange irgendwie seine Kräfte reichten, nahm er am gemeinsamen Leben teil und versäumte aus freien Stücken niemals die Hl.Messe und das Stundengebet. Viel seiner Äußerungen belegen seine unverbrüchliche Treue zur trappistischen Lebensform. Sein gehorsames und demütiges Wesen war verbunden mit einer Heiterkeit des Herzen, wie sie nur aus inniger Gottesliebe erwachsen kann.

Gott möge ihm seine Fehler verzeihen und seinem Eifer den ewigen Lohn schenken.

Das Requiem für Bruder Jordan wird am Samstag, dem 7. April, um 10 Uhr gefeiert. Anschließend ist die Beerdigung auf dem Friedhof des Klosters.

R.i.p.
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Aufruf zum Gebet
Liebe Freunde der Abtei Mariawald,

die Nachricht von der Schließung der Trappisten-Abtei Mariawald ging wie ein Lauffeuer um die halbe Welt. Briefe nicht nur aus der Umgebung, aus Deutschland, aus den Nachbarländern, sogar aus Nord- und Südamerika haben uns erreicht. Alle berichten von Bestürzung und Trauer, die diese Meldung hervorgerufen hat. Viele haben sich daraufhin der Gebetsgemeinschaft für Mariawald angeschlossen, die mittlerweile über 120 treue Mitglieder zählt. (Näheres dazu hier auf der Website von Mariawald unter dem Stichwort „Gebetsgemeinschaft“.)

Als die Gebetsgemeinschaft gegründet würde, gab es noch die Hoffnung auf den Fortbestand der Abtei. Jetzt aber, da die zuständige Kurie in Rom die Schließung verfügt hat, ist das Gebet nicht weniger notwendig.

Um zwei Dinge bitten wir Sie, die Hilfe Gottes zu erflehen.
Erstens dass Mariawald nicht Opfer einer zweiten Säkularisierung werde, sondern als Ort klösterlich-monastischer Tradition erhalten bleibe, indem ein anderer Orden das Kloster übernehmen könnte. - Dies wäre auch ein wunderbares Geschenk für alle, denen Mariawald eine liturgische und geistliche Heimat geworden ist.
Zweitens, dass für alle Mönche, die in Mariawald verwurzelt sind, eine gottgefällige Zukunft gefunden werde. Für die Alten und Kranken ein Ort, wo sie sich wohlfühlen können und wo für sie gesorgt wird. Und für die anderen eine Stätte, in der sie ein mönchisches Leben gemäß der Tradition fortsetzen können.

So bitten wir Mönche um Ihr Gebet, sei es in der Gebetsgemeinschaft, der Sie sich jederzeit anschließen können, sei es in eigener Initiative.

Wir möchten einen Satz des hl. Ambrosius wiederholen, der in schwerer Zeit geschrieben hat:
„Mögen immerhin die einzelnen unvermögend und schwach sein, so macht doch die Vereinigung sie stark, und das Gebet dieser kann unmöglich unerhört bleiben.“

Wir empfehlen Sie alle und auch uns Mönche der Fürbitte der schmerzhaften Mutter, der Patronin von Mariawald.

Ihre

Brüder von Mariawald
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Einladung zum Kreuzweg in der Fastenzeit
Samstag, den 24.3.2018

Gehen Sie mit, und beten Sie zusammen mit den Mönchen den Kreuzweg!

Nach der Non, dem Stundengebet der Mönche um 14.00 Uhr, sammeln sich die Teilnehmer vor der Kirche von Mariawald und gehen um 14.20 Uhr schweigend nach Heimbach.

Dort beginnt um ca. 15.00 Uhr beim Gnadenbild in der Pfarrkirche der Kreuzweg. Wer will, kann sich natürlich auch jetzt noch anschließen. (Ein Fahrdienst von Mariawald zurück nach Heimbach wird bei Bedarf eingerichtet.)

Nachdem wir den 14 Stationen des Leidenswegs Christi, dargestellt in den kleinen Kapellen im Ruppental und in der Klostermauer, betrachtend und betend gefolgt sind, findet der Kreuzweg gegen 17 Uhr seinen Abschluss mit dem Segen von Dom Josef in der Klosterkirche.

Der Gang und das Beten von Mariawald nach Heimbach und zurück soll uns helfen, die Passion Jesu Christi im Gedenken und im Gebet mitzuvollziehen und Gott für das Erlösungsopfer seines Sohnes zu danken. Deshalb ist es angemessen, von Anfang an zu schweigen und auf Störungen durch Photographieren zu verzichten.

Feste Schuhe sind für die Wege durch den Wald notwendig!
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Papst Franziskus Über die Trappisten - Klöster als privilegierte Orte echten Friedens und wahrer Freude
Einfache, aber tiefgründige Spiritualität: So bringt Franziskus die Besonderheit der Zisterzienser der strengeren Observanz, umgangssprachlich auch Trappisten genannt, auf den Punkt. An diesem Samstag traf er die Teilnehmer des Generalkapitels bei einer Audienz im Vatikan. Der Papst würdigte die Klöster der Trappisten als „privilegierte Orte, bei denen man noch echten Frieden und die wahre Freude“ vorfinden könne. In der heutigen Welt seien Klöster und Gemeinschaften, wie jene der Trappisten, Schätze in einer Welt voller „falschen Werte und künstlicher Paradiese“, so Franziskus.

Dennoch sei die Welt der Trappisten nicht einförmig. Auch in der Stille der Klöster sei das ständige Gebet wichtig; die Mönche seien ein „spiritueller Reichtum und Hinweis an die Kirche, dass man immer auf der Suche nach Gott sein sollte“.

„Man muss also keine – im negativen Sinne verstandene - ,Profis' sein, sondern Verliebte des Gebetes, die die äußerliche Treue zu den Regeln und Vorgaben des Klosters nicht als Zwecke betrachten, sondern als Mittel, um im persönlichen Verhältnis zu Gott vorwärts zu kommen.“

Gott zeige sich den Trappisten gerade in ihrer „Einsamkeit“ innerhalb der Gemeinschaft:

„Ihr seid alleine und getrennt von der Welt, damit ihr den Weg zu Gott findet, und gleichzeitig seid ihr dazu gerufen, eure spirituelle Erfahrung mit euren Geschwistern zu teilen. Dazu bedarf es eines Ausgleichs zwischen persönlicher Kontemplation, Verbindung zur Liturgie der Kirche und der Aufnahme all jener, die einen Ort der Stille suchen, um die Begegnung mit Gott zu erfahren.“

(Radio Vatikan 23.09.2017 mg)
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Gebetsgemeinschaft Mariawald
Der Gebetsgemeinschaft für Mariawald haben sich bis Ende Februar 2017 mehr als 50 Beter angeschlossen. (Näheres zur Gebetsgemeinschaft siehe hier auf unserer Website.)

Im Folgenden einige von Dom Josef ausgewählte Gedanken über das Gebet aus Joh. Baptist Scaramelli SJ, Geistlicher Führer auf dem christlichen Tugendwege, 1923 (?)

Was könnte uns auch mehr am Herzen liegen, als dass Gott unser ganzes Leben und Handeln so lenke und regiere, dass wir sicher zur Erreichung unseres ewigen Zieles gelangen? Gerade um Güter dieser Art muss daher eine christliche Seele immerdar zu Gott flehen, besonders, wenn sie ernstlich nach Vollkommenheit verlangt, weil davon ihr ganzer Fortschritt abhängt. Um diese muss sie auch ohne jegliche Bedingung bitten; denn es sind, wie der heilige Thomas sagt, Güter, bei denen kein Missbrauch möglich, kein schlimmer Ausgang zu befürchten ist - Güter, welche uns unserer übermenschlichen Bestimmung näherbringen und um welche auch die Heiligen jederzeit ohne allen Vorbehalt zu Gott beten. (S.143)
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Gebetsgemeinschaft Mariawald
Liebe Freunde des Klosters Mariawald, liebe Gläubige,

seit einigen Jahren versuchen wir, unser Kloster inmitten einer säkularen Gesellschaft zu tieferem geistlichen Leben zu führen. Nur so kann es zu einer Oase der Ruhe, Besinnung, Bekehrung zu Gott und der Freude des Herzens werden. Ein Meilenstein auf diesem Weg war die Hinwendung zur überlieferten Liturgie der Kirche mit dem knienden Empfang der hl. Kommunion.
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Auszüge aus einem Brief von Vater Abt Bernardus Peeters, Koningshoeven, an die Mitglieder des Vereins der Freunde und Förderer der Abtei Mariawald vom 12 Dezember 2016:
...Es ist wahr, dass im letzten Jahr in Mariawald viel geschehen ist. Der Rücktritt von Vater Abt Josef war verständlicherweise ein aufwühlendes Ereignis. Sowohl nach Mariawald als auch nach Tilburg sind viele Journalisten gekommen, die Fragen stellen wollten. In Absprache mit Dom Josef habe ich jedoch beschlossen, der Presse gegenüber nichts verlauten zu lassen. Der Grund dafür liegt darin, dass die Gemeinschaft und auch die Mitarbeiter meiner Einschätzung nach Ruhe verdient haben...
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Zum Rücktritt von Abt Dom Josef am 21.10.2016

(Zusammenfassung aus seiner Erklärung an die Freunde der Abtei vom 25.10.2016)
“...Nachdem die beiden Visitatoren Dom Bernardus, Dom Eric und ich viele Möglichkeiten für die Zukunft der Abtei durchgesprochen hatten, bin ich am Freitag, den 21.10.2016, aus freiem Entscheid vom Amt des Abtes von Mariawald zurückgetreten. Durch diesen Schritt hoffe ich einen wesentlichen Beitrag für die zukünftige Entwicklung der Abtei geleistet zu haben. Vater General Dom Eamon hat diesen Rücktritt mit Wirkung zum 1. Adventssonntag angenommen, und der Immediat Dom Bernardus hat mich zum gleichen Datum als Prior (Hausoberer) eingesetzt.
Die Hauptverantwortung liegt zukünftig bei Dom Bernardus Peeters aus Koningshoeven (Tilburg). Gemeinsam mit ihm werde ich, als neuernannter Prior, die Verantwortung vor Ort wahrnehmen.
Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abtei gibt es neben der Verschiebung in der Hierarchie keine Veränderung.
Die Versorgung der älteren Mitbrüder wird aufgrund der Neuordnung für die Zukunft einfacher. Die jüngeren Mitbrüder haben ausdrücklich den Segen und die wohlwollende Zustimmung des Immediaten, mit mir als Prior den Weg der Tradition weiterzugehen. Mariawald bleibt als Abtei erhalten. Durch die zusätzliche Hilfe wird es neuen Kandidaten für das Ordensleben leichter, ihrer Berufung zu folgen.
Alle Freunde der Abtei bitte ich, die Neuorientierung als Maßnahme für eine besser gesicherte Zukunft unserer geliebten Abtei zu begrüßen und durch ihr Gebet zu begleiten.
Ich danke besonders allen, die uns in diesen Tagen im Gebet begleitet haben, und wünsche Ihnen allen den reichen Segen des dreifaltigen Gottes und die Fürsprache der Schmerzhaften Gottesmutter, der Patronin von Mariawald.“
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Bruder Petrus verstorben
Am frühen Morgen des Christi-Himmelfahrtstages, dem 5. Mai 2016, ist Bruder Petrus OCSO nach längerer Krankheit im belgischen Seniorenheim „Hof Büttgenbach“ im Alter von 77 Jahren verstorben.

Bruder Petrus, mit bürgerlichem Namen Heinz Emmerichs, wurde am 20. April 1939 in Essen-Altenessen als Sohn eines Bergmanns geboren. Als Elfjähriger verstarb sein Vater mit 43 Jahren bei einem Grubenunglück. Bruder Petrus absolvierte die Lehre eines Elektrikers im Bergbau.

Nach einer Orientierungsphase, die ihn zu mehreren Ordensgemeinschaften führte, trat er am 24.2.1959 in das Kloster Mariawald ein. Am 16.7.1960 erfolgte die Einkleidung und am 15.8.1962, am Festtag der Aufnahme Mariens in den Himmel, die Einfache Profeß. Drei Jahre später, am 15.8.1965, folgte dann die Feierliche Profeß.

Ca. 30 Jahre lang arbeitete Bruder Petrus in den landwirtschaftlichen Betrieben der Abtei, die er mit großem Pflichtbewusstsein bis zur Einstellung der Landwirtschaft leitete. Von 1980 bis zum 23.4.2005 war er Prior der Abtei Mariawald.

Im Frühjahr 2005 zog es Bruder Petrus zu einem eremitischen Leben weg von Mariawald. Nach einem Aufenthalt von ca. einem Jahr in der französischen Trappistenabtei Mont-des-Cats führte ihn der Weg 2006 in eine Einsiedelei ins belgische Möderscheid. Hier führte er bis zu seinem gesundheitlich bedingten Umzug in ein Seniorenheim in Büttgenbach/Belgien ein zurückgezogenes Leben als Eremit.

Am frühen Morgen des Himmelfahrtstages, dem 5.5.2016, gab er seine Seele seinem Schöpfer zurück.

Möge der Herr seinem treuen Diener den Lohn nicht vorenthalten.

Das Requiem wird gefeiert am Dienstag, dem 10.5.2016, um 10.00 Uhr in der Abteikirche.
Anschließend folgt die Beerdigung auf dem Klosterfriedhof.
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Erich Kock, Autor eines Films und eines Buchs über Mariawald, ist verstorben.
Am 14. Januar 2016 ist Erich Kock im Alter von 90 Jahren verstorben.

Als Publizist und Schriftsteller veröffentlichte er zahlreiche Bücher und war Autor für mehr als 100 Fernsehproduktionen zu theologischen, zeitgeschichtlichen und kunstgeschichtlichen Themen. Sein Wirken wurde mit einer Reihe von Preisen ausgezeichnet.

Erich Kock war unserer Abtei in mehrfacher Weise verbunden. 1978 erschien sein reich illustriertes Buch über die Trappisten von Mariawald unter dem Titel „Wege ins Schweigen“. (Dieses Buch ist leider vergriffen und nur noch in Antiquariaten zu finden.)Dem Buch voraus gab es einen Film gleichen Titels. Durch die Aktivität des Fördervereins der Abtei hat der WDR gegen eine Gebühr gestattet, den in seinem Archiv lagernden Film auf DVD zu veröffentlichen. Dieser Film, der die Zuneigung des Autors zum trappistischen Ideal nicht verhehlt, ist nun im Buch- und Kunstladen der Abtei erhältlich (Preis: 12,80 €). - Über Film und Buch hinaus hat Erich Kock auch weiterhin unsere Abtei gefördert.

In ein Exemplar des genannten Buchs hat der Autor eine handschriftliche Widmung eingetragen; er zitiert dort einen Mariawalder Mönch mit folgendem Wunsch: „So soll ein Hymnus unser Leben werden!“ Man könnte diese Worte als Lebensregel sehen, unter der Erich Kock für Gott und die Menschen gearbeitet hat. Möge Gott ihm den Lohn nicht vorenthalten. R.i.P. (Paul Blasel)
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Bruder Konrad verstorben
Am Morgen des 19. Dezember 2015 ist Bruder Konrad OCSO verstorben.

Bruder Konrad, mit bürgerlichem Namen Rudolf Schonlau, wurde am 14. Dezember 1923 in Paderborn geboren. Im Krieg wurde er schwer verletzt und musste zeitlebens die dadurch bewirkte Einschränkung tragen.
Er verließ 1948 den erlernten Beruf als Buchhalter und trat am 31. Juli in das Kloster Mariawald ein. Im nächsten Jahr folgte am 2.2 die Einkleidung und am 4. Februar des Jahres 1951 die Einfache Profess. Am St.-Josefs-Fest 1953 legte Bruder Konrad die Feierliche Profess ab.
Lange Jahre war er der Schaffner der Abtei und Leiter der Wirtschaftsbetriebe, zuständig für Anschaffungen aller Art, für Investitionen und Reparaturen. Der Büroarbeit folgte dann, schon im hohen Alter und bei eingeschränkten Kräften, etwa ab 2005 der Pfortendienst, den er bis wenige Wochen vor seinem Tod noch wahrnahm.
Bruder Konrad war ein Mann von großem Pflichtbewusstsein, vor allem war er auch ein Mann des Gebetes. Mit großer Treue betete er das Brüderoffizium. Nie traf man ihn an, ohne dass er arbeitete oder betete.
Am 19. 12. , dem Gedenktag des hl. Konrad von Lichtenau, gab er kurz vor Beginn der Konventmesse seine Seele seinem Schöpfer zurück.

Möge der Herr seinem treuen Knecht den Lohn nicht vorenthalten.

Das Requiem wird gefeiert am Mittwoch, dem 23. 12. 2015, um 10.00 Uhr in der Abteikirche.
Anschließend folgt die Beerdigung auf dem Klosterfriedhof. –
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Wiedergefunden - Das Kloster des Schweigens
Im August 2014 kam nach Mariawald ein Brief „mit sonnigen Grüßen aus Albstadt“. Ihm waren die Kopien eines Artikels beigelegt, der in der Familienillustrierten DIE GARTENLAUBE vom 5. Mai 1932 erschienen war. Ein Herr Preyer, eben von der Schwäbischen Alb, hatte beim Stöbern auf dem Dachboden seiner Mutter diesen Beitrag entdeckt und den, wie er fand, „schönen Bericht als kleine Freude“ nach Mariawald geschickt.

Dieser Zeitschriftenaufsatz ist wirklich so erfreulich, dass wir ihn hier veröffentlichen.

Frei vom Ungeist der 30-iger Jahre, führt der Artikel den Leser in die klösterliche Welt des Gebetes, der Askese und der Arbeit. Der Beitrag ist dabei von einer überaus wohlwollenden Gesinnung getragen und wirbt darum, das strenge und befremdliche Leben der Trappisten als Dienst an den Menschen zu verstehen.

Freilich ist das beschriebene Mariawald von 1932 nicht identisch mit dem von heute. Dennoch: Mag manche äußere Form sich geändert haben, mag der Konvent heute viel kleiner sein und mussten viele der früher zahlreichen Werkstätten des Klosters aufgegeben und die umfangreichen Arbeiten auf den Weiden und Feldern erheblich eingeschränkt oder eingestellt werden, so ist doch der Geist derselbe geblieben, der das trappistische Leben bestimmt. Es gilt, in allem Gott die Ehre zu geben und so auch den Menschen zu dienen. Im Text von 1932 ist das mit einer in unserer Zeit seltenen Klarheit so zu lesen:

„Buße, Beten, Entbehrung und Arbeit, also eine Selbstaufopferung der Persönlichkeit,[…]geschieht im letzten Grunde, um auch in der Welt das an Unheil und Übel abzutragen, was an allen Tagen und zu allen Stunden geschieht.“

Eine Formulierung von Abt Josef besagt in lakonischer Kürze dasselbe: „Das Leben des Trappisten ist ein Opferleben.“

Auch die ungeheuren Umwälzungen der letzten hundert Jahren haben diese Substanz der mönchischen Existenz nicht zerstören können, weil sie auf göttlicher Stiftung beruht. Und eben deshalb beschreibt der Aufsatz von 1932 eine Wahrheit, die, trotz aller zeitbedingten Variabilität, auch 2014 aktuell ist.

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Mariawald und ein Stück vom Himmelreich
Dass über Mariawald etwas in der überregionalen Presse zu lesen ist, geschieht nicht oft. Umso mehr Freude machten einige Zeilen in der TAGESPOST vom 17.4.2014. Dort beschloss Professor Klaus Berger seine Auslegung der Lesungen vom Ostersonntag mit der Erinnerung an einen 2011 verstorbenen Mönch der Abtei Mariawald. Dessen Namen müssen wir denen nicht verraten, die ihn kannten: Bruder Famian.

Berger schreibt:

In dem einzigen Trappistenkloster Deutschlands lebte bis vor kurzem […] bis an sein seliges Ende ein Mönch, von dem alle Besucher des Klosters landauf landab bis heute erzählen. Denn er war für das Himmelreich, auf das er so sehnlich wartete, geradezu durchsichtig geworden, kurz, er hatte die Ausstrahlung eines Heiligen.

Als kleine Zutat kam hinzu, dass er morgens um zwei Uhr zwanzig Kaffee für alle kochte, die mitsingen wollten, um die nächtlich rauhen Stimmen sanft zu machen. Liebe und Frieden konnte man hier mit Händen greifen – Gott sei Dank.

Denn so ähnlich, ein klein wenig ähnlich, muss Auferstehung sein.
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CD „Lateinische Choralgesänge“ aus der Abtei Mariawald
Die Choralschola der Abtei hat gemeinsam mit den Mönchen in der Abteikirche eine CD aufgenommen, die bei Diamo erschienen ist und im Buchladen der Abtei, bzw. über Internet erworben werden kann.

Hier kann die CD bestellt werden.
Ein Trappist wird heiliggesprochen
Am 11. Oktober 2010 wurde Bruder Rafael durch Papst Benedikt XVI. in Rom heiliggesprochen.
Rafael Arnáiz Baron (1911 - 1938) war Student, Künstler, Mönch und Mystiker.
Auf dem Weltjugendtag in Santiago de Compostella (1989) stellte ihn Papst Johannes Paul II. den jungen Menschen aus aller Welt als Beispiel der Nachfolge Christi vor.

1992 erfolgte die Seligsprechung.

Zwei ausführliche Beiträge von Sr. Ingrid Mohr PIJ finden Sie hierzu auf Gloria TV

Teil 1: [mehr..]
Teil 2: [mehr..]
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