Über uns|Klosterbetriebe|Online-Shop|Schott-Messbuch|Förderverein|Links|Kontakt||Datenschutz|Impressum
Mitglied werden und Spenden
0
Der Vorstand
0
Aktuelles
0
geförderte Projekte
0
Historisches
0
0Alte Aufnahmen
0Franz Pfanner
0Papst Benedikt
0Diakonweihe
0Priesterweihe
0Abtsweihe
0100 Jahre Abtei
0
Kreuzweg
0
Aktuelle Bilder der Abtei Mariawald
0
Priesterweihe von Dom Josef am 29. Juni 2006 dem Fest der Apostel Petrus und Paulus
0
Abt Dom Josef und der Aachener Bischof Heinrich Mussinghoff
0
Am Fest der Apostel Petrus und Paulus, nämlich am 29. Juni 2006, wurde Dom Josef im Alter von 43 Jahren zum Priester geweiht. Er war nach 15 Jahren der erste Klostermönch, der in der Abtei Mariawald zum Priester geweiht wurde.

Dom Josef wurde am 14. Mai 1963 in Frankfurt am Main geboren und wuchs in Wetzlar auf. Nach dem Abitur und dem Wehrdienst begann er das Studium der Betriebswirtschaft an der Fachhochschule Gießen. Auf der Suche und zur Kirche hingezogen, hörte er Vorlesungen in Philosophie sowie Theologie und besuchte mehrere Klöster, unter anderem auch Kloster Mariawald. Nach kurzer Zeit als Gast des Konvents trat er am 1. Dezember 1986 in den Trappistenorden ein.

1998 begann Dom Josef das Studium der Theologie und Philosophie an der Theologie-Hochschule der Abtei Heiligkreuz in Österreich und schloß es mit einer Diplomarbeit über die Monastische Theologie bei Sankt Bernhard ab. Dom Josef hat seine feierliche Profess am 26. Januar 1991 abgelegt. Die Be-auftragung als Lektor und Akolyth empfing er am 15. August 2003. Am 23. April 2005 wurde Dom Josef durch den "Pater Immediat", den Abt der Trappistenabtei Oelenberg, deren Mönche im Jahre 1860 die Abtei Mariawald neu besiedelt haben, zum "Superior ad nutum" ernannt.

Die Weihe findet während der Eucharistiefeier nach dem Evangelium statt. Der Bischof trägt die Mitra. Der Priesteramtskanditat wird vor den Bischof geführt.

„Das Volk und die Verantwortlichen wurden befragt, und ich bezeuge, daß Dom Josef Vollberg für würdig gehalten wird", antwortete Prior Franz auf die Frage des Bischofs: "Weißt Du, ob er würdig ist, zum Priester geweiht zu werden?" "Heute ist ein besonderer Tag in der Geschichte des Trappistenklosters", sagte der Bischof in seiner Ansprache. "Damit klösterliches Leben sich entfaltet, braucht es das Gebet, die Arbeit, das Schweigen und die tägliche Eucharistie als Herzmitte des geistlichen Lebens." Er rief Dom Josef dazu auf, sein Leben zur Richtschnur für alle zu machen.

Jeder Priesteramtskandidat muß sich vor der Weihe dem Bischof als dem Stell-vertreter Gottes symbolisch unterwerfen und damit seinen Gehorsam bezeugen.

Nach der Priesterweihe bestätigen alle anwesenden Priester durch Handauflegen dem Neugeweihten seine Zugehörigkeit zum Priestertum.

Dom Josef empfing vom Bischof den Kelch und damit die Vollmacht, die Eucharistie zu feiern.

"Ich will den Kelch des Heiles erheben und anrufen den Namen Herrn" (Psalm 116, 13)

"Bedenke, was du tust, ahme nach, was du vollziehst, und stelle Dein Leben unter das Geheimnis des Kreuzes!" (aus der Weiheliturgie).

Gott nahe zu sein ist mein Glück. Ich setze auf Gott, den Herrn, mein
Vertrauen. Ich will all Deine Taten verkünden (Psalm 73,28)
0
0